Meatball

Ein alter bongolischer Volkstanz wird zur Trendsportart

Meatball ist ein Begriff aus dem Alt-Bongolischen und bedeutet soviel wie „Anmut und Eleganz“. Jahrtausendelang wurde dieser Brauch nur in der Bongolei gepflegt, speziell in der Gegend zwischen Kathmandu, Katalonien und Katzdorf.  Jetzt hat diese Mischung aus Tanz, Kampf und Pantomime auch Europa erreicht. Speziell unter schwarz-weißen Jungendlichen erfreuen sich die coolen Meatball-Moves zunehmender Beliebtheit.

Es gibt in Deutschland noch keine offizelle Liga mit ordnungsgemäßem Spielbetrieb, zumal die Spieler ungern reisen, doch im Untergrund brodelt es gewaltig. Die Szene ist groß und schwer überschaubar. Man ist immer auf der Flucht vor putzwütigen Menschen und es braucht schon eine gewaltige Portion Hingabe, diesen Sport auf Dauer auszuüben.

Das Regelwerk ist sehr komplex, deshalb hier nur soviel:
Es geht darum, ein Stück Fleisch möglichst virtuos durch die Gegend zu schleudern, ohne es dabei selber abzubekommen. Es gibt Punkte für Eleganz in der Ausführung und den Schwierigkeitsgrad der Übung. Zwischen Elektrokabeln oder hinter der Heizung finden sich perfekte Orte, um sein Punktekonto aufzubessern. Sonderpunkte für das Klebenbleiben an der Wand oder an Möbelstücken sorgen für zusätzliche Dramatik. Abzüge gibt es für die Platzierung des Spielgeräts an Orten, wo man es nicht wieder herausbekommt – z. B. unter Schränken mit ganz wenig Bodenfreiheit. Jeder Spieler spielt für sich allein, daher kommt es auch nicht darauf an, besser zu sein als der Gegner, denn es gibt ja keinen Gegner. Es zählen nur reine Anmut und Eleganz. Das Spiel ist beendet, wenn das Spielgerät durch den Kontakt mit Hausstaub, Katzenstreu und anderen leckeren Dingen einer kleinen Maus ähnelt und mit Appetit verspeist werden kann.

Es ist uns gelungen, private Geheimaufnahmen zu bekommen, die hier erstmals gezeigt werden dürfen. Ein Meatball-Pionier beim Training! Bongo, wie der Name schon vermuten läßt, hat bongolische Wurzeln und den Meatball quasi mit der Muttermilch eingesogen.

Wir bitten, die mangelnde Bildqualität zu entschuldigen, aber diese Bilddokumente entstanden unter strengster Geheimhaltung. Meatball-Akteure möchten nicht so gerne gefilmt werden und zeigen ihr wahres Können gewöhnlich nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit – wie die Pandas in der KitKat-Werbung. Unsere Redaktion wird weiter am (Meat)Ball bleiben, um Ihnen die Entwicklung dieser neuen Kulturtechnik näher zu bringen, denn eins ist klar: Meatball gehört zu Deutschland!

Bis bald – Holger

There are 4 comments for this article
  1. Krause, Helga at 11:02 am

    Ich musste diese Sportart gleich noch einmal ansehen. Bongo, der Meatballl-Künstler, große klasse. Der Filmer aber auch

    • Vroni at 8:36 am

      Eleganz – Geschicklichkeit – Sportlichkeit – Beweglichkeit ……..und bei all dem auch noch ein tolles, gepflegtes und glänzendes Fell …….Wow!!!
      Im nächsten Leben, komme ich auch in Eure Obhut 🙂

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